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Maklerprovision

Feste Maklerprovision: Vorteile, Nachteile und Beispiel

Eine feste Maklerprovision schafft Kostensicherheit. So vergleichen Sie Pauschale, Leistungsumfang, Anreiz und Provisionsregeln.

Feste Maklerprovision beim Immobilienverkauf berechnen

Bei einer festen Provision steht der Eurobetrag bereits vor der Vermarktung fest. Das erleichtert die Kostenplanung, kann aber den leistungsbezogenen Anreiz anders verteilen als ein Prozentmodell.

Beispiel

Angenommen, zwei Angebote stehen zur Wahl:

  • Pauschale: 14.000 € inklusive Umsatzsteuer,
  • Prozentmodell: 3,57 % vom Kaufpreis inklusive Umsatzsteuer.

Bei 450.000 € Kaufpreis entspräche das Prozentmodell 16.065 €. Bei 350.000 € wären es 12.495 €. Vergleichen Sie deshalb nicht nur einen Wunschpreis, sondern mehrere realistische Szenarien.

Was die Pauschale regeln muss

Halten Sie fest, welche Leistungen enthalten sind, ob bei ausbleibendem Verkauf Kosten entstehen und ob die Pauschale erst mit dem notariellen Kaufvertrag fällig wird. Prüfen Sie auch, ob ein Mindestpreis, Bonus oder besondere Auslagen vereinbart sind.

Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern gelten die Textform des § 656a BGB und – abhängig von der Auftragskonstellation – die Verteilungsregeln der §§ 656c und 656d BGB. Eine feste Summe umgeht diese Regeln nicht.

Wann ist das Modell sinnvoll?

Eine Pauschale passt häufig zu gut vergleichbaren Objekten und klar definiertem Aufwand. Bei komplexer Rechtslage, schwieriger Zielgruppe oder unsicherer Preisspanne kann ein anderes Modell sachgerechter sein. Entscheidend bleiben Verkaufsstrategie, Leistung und erwartetes Nettoergebnis.

Hinweis: Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.